21.06.2026
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Lamine Yamal und Oyarzabal führen Spanien zu einem dominanten Sieg über Saudi-Arabien

Lamine Yamal and Oyarzabal fire Spain to emphatic win against Saudi Arabia

Zu seinem 65. Geburtstag erhielt Luis de la Fuente ein unvergessliches Geschenk von seinen Spielern, die gegen Saudi-Arabien in Atlanta eine herausragende Leistung zeigten. Nach einem mühseligen Spiel gegen Kap Verde fand Spanien ihren Rhythmus und erzielte drei Tore innerhalb der ersten 24 Minuten, was den Nachmittag zu einem Fest des Fußballs machte. „Das Leben ist zum Genießen da“, hatte Lamine Yamal geäußert, und dieses Gefühl durchdrang das gesamte Team.

Yamal, der von einer Oberschenkelverletzung zurückkehrte, erzielte bereits zehn Minuten nach seinem ersten Start seit April ein Tor, während Mikel Oyarzabal vor der Halbzeit zwei weitere Tore beisteuerte. Der umfassende 4:0-Sieg Spaniens ermöglichte es dem Trainer, die Mannschaft zu rotieren und wertvolle Spielminuten für Spieler wie Mikel Merino und Nico Williams zu vergeben. De la Fuente betonte, dass Spanien seine Identität wiederentdecken wolle, und das taten sie auch.

Strategische Veränderungen steigern die Leistung Spaniens

De la Fuente nahm vier Änderungen in der Startaufstellung vor und wechselte von einem 4-3-3-System zu einem 4-2-3-1. Die Einführung von Pedro Porro, Álex Baena und Dani Olmo hatte einen erheblichen Einfluss auf das Spiel, insbesondere auf das junge Talent Yamal. Mit gerade einmal 18 Jahren wird er mit künstlerischen Größen wie Salvador Dalí und Michelangelo verglichen, was sein außergewöhnliches Talent unterstreicht. Obwohl Yamal nur 45 Minuten spielte, war das mehr als genug, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

Spanien stellte früh die Dominanz unter Beweis und erzielte drei Tore in einer beeindruckenden ersten Halbzeit. Das erste Tor fiel nach nur 41 Sekunden durch Yamal, der mit einem Cruyff-Turn Salem Al-Dawsari stehen ließ. Er eröffnete die Torbilanz mit einem gut platzierten Schuss ins lange Eck, nachdem er Oyarzabals präzisen Pass angenommen hatte. Die Feier war herzlich, da Yamal den Rasen dankte – nur ein Spieler in der Geschichte der Weltmeisterschaft hatte jünger als er getroffen, und das war Pelé.

Lamine Yamal scores Spain’s first goal against Saudi Arabia.

Oyarzabal, der im vorherigen Spiel eher unauffällig war, machte schnell auf sich aufmerksam und erzielte innerhalb der ersten halben Stunde ein Tor sowie eine Vorlage. Sein erstes Tor fiel nach einem schlecht verteidigten Eckball von Saudi-Arabien, bei dem Aymeric Laporte den Ball für einen Abschluss aus kurzer Distanz auflegte. Nur wenige Momente später traf Oyarzabal erneut nach einem brillant orchestrierten Spielzug, an dem Cucurella und Olmo beteiligt waren, und demonstrierte Spaniens offensive Stärke ohne eine Unterbrechung.

Ständige Druckausübung und ein starker Abschluss

Oyarzabal hätte beinahe ein drittes Tor erzielt, als er mit einem atemberaubenden Schuss die Querlatte traf, bevor der Schiedsrichter zur Halbzeit pfiff. Trotz des Verlassens des Spiels mit zwei Toren hinterließ er einen beeindruckenden Rekord von 14 Toren und sieben Vorlagen in seinen letzten 13 Einsätzen für Spanien. Das Team zeigte bemerkenswerte Gelassenheit und kam auf insgesamt 17 Torschüsse, während sie versuchten, ihre Kritiker nach einem enttäuschenden Auftakt zu widerlegen.

Mit über 70 % Ballbesitz diktierte Spanien das Tempo des Spiels und präsentierte ihr Talent und ihre Absicht. „Wir wollen sagen: ‚Hier sind wir'“, bemerkte Laporte, und sie machten ihre Präsenz auf dem Feld deutlich. Auch die defensiven Bemühungen waren lobenswert, was durch Yamals bemerkenswerten Sprint zur Abwehr eines seltenen saudischen Konters kurz vor der Halbzeit unterstrichen wurde.

Der unermüdliche Angriff Spaniens setzte sich in der zweiten Halbzeit fort, was zu einem vierten Tor von Cucurella nach einem Abwehrfehler führte, der letztendlich als Eigentor von Hassan Al-Tambakti gewertet wurde. Als das Spiel sich dem Ende neigte, ermöglichten Wechsel den Spielern wie Merino und Williams, Erfahrung zu sammeln, während Yéremy Pino kurz davor war, ein fünftes Tor zu erzielen. Obwohl ein später Versuch von Ferran Torres durch den VAR annulliert wurde, hatte de la Fuente bereits das Geburtstagsgeschenk erhalten, das er sich erhofft hatte – eine überzeugende Teamleistung.