19.06.2026
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Iran plant Beschwerde bei FIFA über Vorab-Bestimmungen

Iran to lodge complaint with Fifa over ‘restrictions imposed’ on team at World Cup

Die iranische Nationalmannschaft im Fußball bereitet sich darauf vor, eine formelle Beschwerde bei der FIFA einzureichen, in der sie das, was sie als „von den Organisatoren auferlegte Einschränkungen“ bezeichnen, im Vorfeld ihres entscheidenden Spiels gegen Belgien an diesem Sonntag anprangern. Der Anlass für die Beschwerde ist eine Ankündigung, die ihre Ankunft in Los Angeles auf nur 24 Stunden vor dem Spiel beschränkt.

Nach ihrem Auftaktspiel der Gruppe G gegen Neuseeland erklärte Trainer Amir Ghalenoei, dass sein Team das „am stärksten unterdrückte“ im Turnier sei. Diese Meinung wurde von Kapitän Mehdi Taremi geteilt, der anmerkte, dass die logistischen Schwierigkeiten, mit denen sie konfrontiert sind, die letzten Wochen wie eine „Katastrophe“ erscheinen lassen.

Diese Aussagen wurden gemacht, nachdem Iran darüber informiert wurde, dass sie direkt zu ihrer Trainingsstätte in Tijuana, Mexiko, reisen müssen, nachdem sie unentschieden im Los Angeles Stadium gespielt haben, anstatt am nächsten Tag zu einer Regenerationseinheit zurückzukehren.

Der iranische Fußballverband fühlt sich gezwungen zu handeln, nachdem er erfahren hat, dass sie nicht zwei Tage vor dem Spiel in die USA ankommen dürfen, eine Situation, die an ihr vorheriges Unentschieden mit Neuseeland erinnert. Sie haben den Wunsch geäußert, mehr Zeit zur Vorbereitung in der Gastgeberstadt zu haben.

Ein weiteres großes Anliegen für das Team ist die Anstoßzeit am Sonntagmittag in Los Angeles. Diese Terminierung erfordert, dass sie am Samstag zum internationalen Flughafen Los Angeles reisen, im Gegensatz zu ihrem vorherigen Spiel, das zu einem günstigeren Zeitpunkt um 18:00 Uhr Ortszeit begann.

Offizielle Stellungnahme Irans

In einer am Freitag veröffentlichten Erklärung erklärte der Fußballverband der Islamischen Republik Iran (FFIRI).

„Der Fußballverband Irans ist der Meinung, dass solche Einschränkungen nicht mit dem Prinzip der Bereitstellung gleicher Bedingungen für alle teilnehmenden Teams vereinbar sind und sich negativ auf die Vorbereitungsprozesse der Teams auswirken können.“

„Folglich wird der Verband formell sein Unwohlsein ausdrücken und über die entsprechenden Kanäle eine offizielle Beschwerde bei der FIFA einreichen. Trotz dieser Einschränkungen wird die Nationalmannschaft Irans weiterhin ihr Vorbereitungsprogramm verfolgen und sich voll und ganz auf ihr bevorstehendes Spiel gegen Belgien konzentrieren.“

Die FIFA wurde um einen Kommentar zur aktuellen Situation gebeten.