06.06.2026
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Iran kritisiert USA wegen Visa-Verweigerungen für WM-Delegation

Iran slams US ‘discriminatory treatment’ over World Cup visa refusals

Der Iran hat seiner starke Unzufriedenheit mit den Vereinigten Staaten Ausdruck verliehen und die Ablehnung von Visa für zentrale Mitglieder seiner Weltmeisterschaftsdelegation als Akt der „diskriminierenden Behandlung“ verurteilt. Diese Situation weckt ernsthafte Bedenken über die Teilnahme der iranischen Nationalmannschaft an dem bevorstehenden Turnier.

Die iranische Botschaft in der Türkei wandte sich auf X an die Öffentlichkeit und stellte die Frage: „Warum wurden zahlreichen wichtigen leitenden und technischen Mitarbeitern, die für jede Nationalmannschaft entscheidend sind, die Visa verweigert?“ Diese Bemerkung folgte auf die frühere Aussage des US-Vertreters Tom Barrack, dass den Spielern Visa gewährt worden seien.

In ihrer Erklärung behauptete die Botschaft: „Sie haben die absichtliche und diskriminierende Behandlung der iranischen Nationalmannschaft auf die höchste Stufe eskaliert.“ Berichten der halbamtlichen Nachrichtenagentur Tasnim zufolge wurden prominente Persönlichkeiten wie der Geschäftsführer Mehdi Kharati und der Generalsekretär Hedayat Mombini unter denen genannt, deren Visaanträge abgelehnt wurden.

Trotz der Visa-Probleme wurde berichtet, dass Mitarbeiter ohne Visa dennoch mit dem Team nach Mexiko reisen werden, während gleichzeitig daran gearbeitet wird, ihre Einreise in die USA zu sichern. Diese Reaktion Irans erfolgt nach einer Ankündigung des Weißen Hauses, wonach die iranischen Spieler kurz vor ihrem ersten Spiel in Los Angeles ihre Visa erhalten hatten.

Abolfazl Pasandideh, Irans Botschafter in Mexiko, gab am späten Donnerstag ein Update und erklärte, dass das Team zwar zunächst keine US-Visa hatte, diese jedoch über Nacht genehmigt worden seien, so ein Vertreter des Weißen Hauses.

Versuche, einen Sprecher des iranischen Fußballverbands für zusätzliche Kommentare zu erreichen, waren erfolglos. In einem strategischen Schritt hat Iran entschieden, den Standort des Teams von Arizona nach Tijuana in Mexiko zu verlegen, um die Visa-Komplikationen zu umgehen und um die Überzeugung zu stärken, dass es sinnvoll ist, die Präsenz des Teams in den USA zu minimieren.

Das Team wird voraussichtlich am frühen Sonntagmorgen in Tijuana ankommen, um sich auf ihr Auftaktspiel in Gruppe G gegen Neuseeland am 15. Juni in Los Angeles vorzubereiten. Danach treten sie am 21. Juni gegen Belgien und am 26. Juni in Seattle gegen Ägypten an.

Obwohl die USA nicht ausdrücklich erklärt haben, dass sie das iranische Team von der Einreise in ihr Gebiet abhalten wollen, bemerkte Botschafter Pasandideh, dass Außenminister Marco Rubio den Gesetzgebern mitgeteilt habe, dass Personen, die mit dem Islamischen Revolutionsgarten verbunden sind, nicht in die WM-Delegation Irans aufgenommen werden dürfen. Es ist wichtig zu betonen, dass mehrere Spieler des iranischen Teams ihren Wehrdienst bei dieser Organisation absolviert haben.