06.06.2026
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FIFA hebt umstrittenes Verbot für Wasserflaschen nach Fan-Protesten auf

Fifa backtracks on plastic water bottles at World Cup after ban condemned

Die FIFA hat ihre Vorschriften bezüglich Wasserflaschen für die bevorstehende Weltmeisterschaft in Nordamerika überarbeitet und erlaubt nun den Zuschauern, eine versiegelte Einweg-Wasserflasche mit einem Fassungsvermögen von 20 Unzen (590 ml) in die Veranstaltungsorte mitzubringen.

Ursprünglich durften die Besucher nur mit einer leeren, klaren, wiederverwendbaren Flasche mit einer maximalen Kapazität von einem Liter eintreten, doch eine Ankündigung zu Beginn dieser Woche deutete darauf hin, dass wiederverwendbare Optionen verboten werden.

Diese Entscheidung stieß auf Kritik von sowohl Fan-Organisationen als auch Wissenschaftlern, die Bedenken hinsichtlich der potenziellen Gefahren extremer Hitze für die Gesundheit der Besucher äußerten. Der britische Premierminister Keir Starmer bezeichnete die Politik als „falsch“ und deutete an, dass sie hauptsächlich durch Profitgier motiviert sei.

Änderung der FIFA-Politik

Angesichts des Widerstands hat die FIFA eine teilweise Rücknahme ihrer strengen Politik vorgenommen. Eine Erklärung des Verbandes besagte: „Alle Fans dürfen eine weiche, plastikverpackte, 20 Unzen (590 ml) große, werkseitig versiegelte Einweg-Wasserflasche zu jedem FIFA-Weltmeisterschaftsspiel 2026 in den USA und Kanada mitbringen.“

Heimo Schirgi, der Chief Operating Officer der Weltmeisterschaft 2026, stellte klar: „Was nicht erlaubt ist, sind hartseitige, wiederverwendbare Wasserbehälter, die ein Sicherheitsrisiko darstellen könnten.“

Frühere Erlaubnisse und Kritiken

Während der im letzten Sommer stattfindenden Klub-Weltmeisterschaft in den Vereinigten Staaten durften die Fans leere Flaschen mitbringen. Zudem wurde Wasser in den Stadien des Events verkauft, wobei die Preise zwischen 4 und 6 US-Dollar (etwa 3 bis 4,50 Pfund) lagen.

Die FIFA hatte zuvor erklärt, dass das Ziel hinter dem Verbot darin bestehe, „Risiken und Verletzungen für Spieler und Besucher zu vermeiden“. Starmer äußerte jedoch während eines Interviews mit der britischen Radiostation LBC seine Ablehnung und sagte: „Es ist einfach falsch. Und ich kann nicht umhin zu denken, dass es darum geht, Geld zu verdienen.“

„Sie können also keine Plastikflaschen mitbringen, aber Sie können eine Flasche Wasser kaufen, wenn Sie in die Menge gehen? Und dann wird es teuer. Die Tickets selbst kosten ein Vermögen, meiner Meinung nach viel zu teuer. Die Ticketpreise sind zu hoch. Und das ist die falsche Politik.“

Starmer’s Kommentare unterstreichen die laufende Debatte über die Entscheidungsfindung der FIFA und ihre Auswirkungen auf das Fan-Erlebnis während eines der weltweit am meisten erwarteten Sportereignisse.