06.07.2026
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England besiegt Mexiko in WM-Krimi trotz Quansah-Rotem Karton

England’s 10 men hang on after Kane penalty to beat Mexico in World Cup thriller

Als Englands bemerkenswertester WM-Knockout-Sieg seit 1966 gilt dieses Spiel gegen Mexiko, das mit dramatischen Wendungen und Wendepunkten stattfand. Der Kontext dieser Begegnung machte sie besonders denkwürdig, da England auf eine formidable mexikanische Mannschaft im historischen Estadio Azteca traf, einem Ort, der für sie von großer Bedeutung ist.

Mexiko trat mit einer beeindruckenden Bilanz in das Spiel, nachdem es alle vier vorherigen Spiele im Turnier gewonnen hatte, was diesen Clash zu einem monumentalen Ereignis für die Mitgastgeber machte. Vor leidenschaftlichem Publikum gespielt, glich es einem inoffiziellen Finale für das Team von Javier Aguirre.

Dieses Spiel bot ein spannendes Spektakel, das alles von Jude Bellinghams strahlender Leistung, der zweimal traf und England mit 2:0 in Führung brachte, bis zur kämpferischen Antwort der Mexikaner zeigte. Der Mittelfeldspieler blühte unter Druck auf und lieferte eine herausragende Vorstellung.

Obwohl England das Spiel zunächst kontrollierte, kam die mexikanische Widerstandsfähigkeit zum Tragen, als Julián Quiñones vor der Halbzeit traf. England verschärfte seine Situation weiter, als Jarell Quansah in der 54. Minute für ein rücksichtsloses Foul die Rote Karte sah, wodurch Thomas Tuchels Mannschaft den Rest des Spiels mit zehn Mann bestreiten musste.

Harry Kane verwandelte einen Elfmeter, um Englands Führung auf 3:1 auszubauen, was sein sechstes Tor im Turnier und das 73. in dieser Saison für Klub und Nationalmannschaft markierte. Während das Spiel fortschritt, gelang es Mexiko, mit einem Elfmeter von Raúl Jiménez einen Treffer zu erzielen, was zu einem spannenden Finale führte, in dem England entschlossen verteidigen musste.

Jude Bellingham heads England into the lead against Mexico.

Das Spiel endete mit einer kontrastreichen Atmosphäre – Freude für England und Verzweiflung für Mexiko, während die Spieler in Grün erschöpft auf dem Platz lagen. Mit diesem Sieg zog England ins Viertelfinale ein, wo sie am Samstag in Miami gegen Norwegen antreten werden. Tuchel suchte nach einem Funken, und dieses Spiel könnte durchaus der Wendepunkt sein, den er sich wünschte.

Diese Begegnung war von Geschichte durchzogen, da es Englands erste Rückkehr ins Azteca seit dem berüchtigten Treffen von 1986 war. Die Intensität des Anlasses wurde durch Gewitter verstärkt, die den Anpfiff um eine Stunde verzögerten, was die Vorfreude unter Spielern und Fans zusätzlich steigerte.

Während das Stadion vor Aufregung brodelte, fühlten die englischen Spieler den Druck wachsen. Die Begeisterung der Fans war spürbar, als der DJ „Don’t Look Back in Anger“ von Oasis spielte, und die Aufregung der Menge hallte durch die Arena. Die Atmosphäre war elektrisierend, noch bevor das Spiel begann.

Die hohe Höhe stellte auch eine Herausforderung für England dar, das sich schnell an die Bedingungen anpassen musste. Sie mussten gelassen bleiben, um den richtigen Abstand zu wahren und sich nicht zu früh zu überdehnen. Die Atmosphäre wurde aufgeladen, als die Menge auf Englands langsamere Spielweise reagierte, doch sie schafften es, die erste Trinkpause unbeschadet zu erreichen.

Im Verlauf der ersten Halbzeit begann England, seinen Rhythmus zu finden, wobei Jordan Pickford einen entscheidenden Schuss gegen Jiménez‘ Kopfball parierte. Inzwischen hielt Mexikos flüssiges Passspiel und die Bewegung den Druck aufrecht, insbesondere mit dem aufstrebenden Star Gilberto Mora im Mittelfeld, der eine bedeutende Bedrohung darstellte.

England erzielte schließlich das erste Tor mit einem gut herausgespielten Treffer. Nach einem schnellen Einwurf von Pickford zu Declan Rice wechselte der Ball zu Bukayo Saka, der eine präzise Flanke für Bellingham schlug, der per Kopf ins Tor traf. Das aggressive Spiel des Mittelfeldspielers setzte den Ton für das Match.

Bellinghams zweites Tor fiel aus einem geschickten Spielzug, dem er selbst mit hohem Druck vorausging, und erweiterte Englands Führung weiter. Ein Konzentrationsnachlass erlaubte es Mexiko jedoch, sich zurück ins Spiel zu kämpfen, als Quiñones den Ball bei einem Standardsituation abstaubte.

Mexiko hätte kurz vor der Halbzeit beinahe den Ausgleich erzielt, als Jiménez‘ Kopfball César Montes am langen Pfosten unmarkiert fand, doch Bellingham konnte entscheidend eingreifen. Während sich das Spiel entfaltete, wurde klar, dass England das nächste Tor benötigte, um ihre Position zu sichern.

Jarell Quansah on the ground catches Jesús Gallardo on a shin

Nach der Pause startete England stark, wobei Nico O’Reilly einen bedeutenden Vorstoß machte, doch das Momentum kippte, als Quansah vom Platz gestellt wurde. Die mexikanische Bank brach über die Entscheidung in Wut aus, während England sich schnell neu formieren musste.

Trotz des Rückschlags führte Gordons Beharrlichkeit zu einem weiteren Elfmeter für Kane, nachdem er von Mexikos Torwart gefoult wurde, was Englands Führung erneut ausbaute. Mexiko reagierte jedoch effektiv und gewann einen weiteren Elfmeter aufgrund eines unglücklichen Fouls von Kane, was Jiménez ermöglichte, zu verwandeln und sein Team zurück ins Spiel zu bringen.

In den Schlussminuten entschied sich Tuchel, die Verteidigung zu stärken, indem er Dan Burn und Djed Spence einwechselte und auf eine Fünferkette umschaltete. England konnte seine Führung trotz einiger nervöser Momente in der Nachspielzeit behaupten, als Mexiko vehement auf den Ausgleich drängte.

Schließlich hielt Englands Abwehr stand, während Pickford eine solide Leistung ablieferte. Das Spiel endete mit Triumph für England und markierte einen bedeutenden Höhepunkt in ihrer WM-Reise.

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