05.07.2026
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Erling Haalands späte Tore katapultieren Norwegen gegen Brasilien ins Viertelfinale der Weltmeisterschaft

Haaland’s heroic double stuns Brazil and sends Norway into World Cup quarter-finals

Norwegen hat zum ersten Mal die Viertelfinals der Weltmeisterschaft erreicht, angetrieben von herausragenden Leistungen von Erling Haaland, der in den letzten 11 Minuten zweimal traf. Seine Beiträge sicherten nicht nur den Sieg gegen Brasilien, sondern zeigten auch sein bemerkenswertes Talent, das Fans und Spieler in Staunen versetzte.

Dieser Sieg ist eine bedeutende Bestätigung für Trainer Ståle Solbakken und den Kader, den er in den letzten fünf Jahren sorgfältig aufgebaut hat. Norwegen strebte an, im ersten Durchgang die Dominanz zu behaupten, hatte jedoch Schwierigkeiten, einen Durchbruch zu erzielen. Eine entscheidende Doppelwechsel zur Halbzeit veränderte ihre Strategie, was es ihnen ermöglichte, Konterchancen gegen Brasilien zu nutzen, die ebenfalls ihre Chancen hatten, jedoch nicht kapitalisieren konnten.

Haaland erwies sich als der Unterschiedsspieler, indem er zwei seiner vier Versuche im Netz versenkte. Das erste Tor fiel nur 11 Minuten vor Schluss, als er über Verteidiger Gabriel Magalhães stieg und einen präzisen Pass von Ersatzspieler Andreas Schjelderup per Kopf ins Tor beförderte. In der Nachspielzeit traf Haaland erneut, als er einen flachen Pass von Schjelderup erhielt und ihn ins Tor schob. Seine zurückhaltende Feier wurde mit jubelnden Rufen sowohl von seinen Mitspielern als auch von den norwegischen Fans aufgenommen.

Das Spiel bot eine interessante Dynamik, mit Norwegen, das von einem historischen Knockout-Sieg kam, während Brasilien sich noch in der Umbruchphase befand. Der brasilianische Trainer Carlo Ancelotti nahm eine taktische Anpassung vor, indem er Gabriel Martinelli startete, der den verletzten Lucas Paquetá ersetzte. Diese Änderung ermöglichte es Martinelli, zentral zu spielen und sich frei zu bewegen.

Während die Zuschauer versuchten, die Formation Brasiliens zu verstehen, setzte sich Norwegen schnell durch und erzielte früh ein Tor, das schließlich wegen Abseits aberkannt wurde. Ein schneller Angriff sah vor, dass Martin Ødegaard Julian Ryerson einsetzte, der für Patrick Berg flankte, nur damit die Fahne wegen Abseits gehoben wurde.

Bald profitierte Brasilien von einer umstrittenen VAR-Entscheidung. Bruno Guimarães fand Martinelli, der den Ball für Matheus Cunha ablegte, nur um zu sehen, wie Cunha von Kristoffer Ajer gefoult wurde. Die anfängliche Nichtentscheidung des Schiedsrichters Ismail Elfath wurde nach Überprüfung durch den VAR zurückgenommen, was zu einem Elfmeter führte.

Obwohl man erwartete, dass Vinícius Júnior den Elfmeter ausführt, übernahm Guimarães die Verantwortung. Sein stotternder Anlauf sollte den norwegischen Torhüter Ørjan Nyland täuschen, der die Richtung zwar vorhersah, jedoch den Schuss abwehren konnte, was Jubel aus der Menge hervorrief.

Diese frühen Vorfälle legten den Grundstein für ein Spiel, das von norwegischem Ballbesitz und brasilianischen Kontern geprägt war. Beide Teams hatten Chancen, wobei Nyland Schüsse von Vinícius und Martinelli parierte, während Ødegaard Alisson in der Nachspielzeit zu einem bemerkenswerten Halt zwang. Haaland blieb jedoch in der ersten Halbzeit relativ uninvolviert.

Erling Haaland scores Norway’s second goal against Brazil in the World Cup last 16.

Zur Halbzeit nahm Solbakken taktische Änderungen vor, indem er beide Flügelspieler für Oscar Bobb und Schjelderup auswechselte. Diese Maßnahme ermöglichte es Brasilien zunächst, mehr Kontrolle zu gewinnen, und kurz darauf brachte Ancelotti Endrick für Cunha. Der Teenager hatte beinahe einen sofortigen Einfluss, konnte jedoch eine Gelegenheit aufgrund eines schweren Kontakts unter Druck nicht nutzen.

Als Brasilien begann, den Ballbesitz zu dominieren, fand Norwegen Platz für Konter. Alisson wurde mit zwei gefährlichen Flanken von links getestet, und Haalands körperliche Präsenz führte beinahe zu einer weiteren Torchance für Schjelderup.

Im Verlauf des Spiels kam Neymar für Brasilien ins Spiel und ersetzte Guimarães, der trotz des verpassten Elfmeters gut gespielt hatte. Das Publikum, das größtenteils hinter Brasilien stand, wartete auf einen Moment von Neymar, der schließlich in der Nachspielzeit einen Elfmeter mit einer ähnlichen Anlauftechnik verwandelte. Es war jedoch zu spät, da Haalands frühere Bemühungen bereits den Ausgang bestimmt hatten.

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