15.07.2026
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Argentinien überrascht England mit späten Toren im WM-Halbfinale

Argentina’s late double breaks England hearts in dramatic World Cup semi-final

England erlebte ein weiteres bitteres Kapitel in seiner WM-Reise, während das Gewicht ihres Herzschmerzes erneut groß war. Die einzige verbleibende Frage war, wie und wann sich der Schmerz manifestieren würde. Diese Niederlage stellte einen besonders harten Schlag dar.

Unter der Führung von Thomas Tuchel kämpfte England in einem erbitterten Duell, das von hoher Spannung geprägt war. Die erste Halbzeit entwickelte sich zu einem packenden Wettkampf der Physis, und die Hoffnungen für England stiegen, als Anthony Gordon kurz nach der Pause das Tor erzielte und sie damit verlockend nahe an ihr erstes WM-Finale seit 1966 brachte.

Argentinien weigerte sich jedoch, aufzugeben. Im Verlauf des Turniers haben sie Verletzlichkeit gezeigt, doch ihre Widerstandsfähigkeit hielt sie ungeschlagen. Ihr Champion-Geist leuchtete hell auf, als sie ein bemerkenswertes Comeback starteten, besonders eindrucksvoll, da es gegen England, ihren langjährigen Rivalen, stattfand.

Reue plagte England, als Tuchel in den letzten Minuten eine taktische Anpassung vornahm, indem er auf eine Fünferkette umschaltete und Ezri Konsa für Gordon als rechten Innenverteidiger einwechselte. Diese Strategie hatte zuvor geholfen, einen knappen Sieg gegen Mexiko im Achtelfinale zu sichern, als sein Team nur noch zu zehnt war, aber die Ergebnisse waren diesmal anders.

Jude Bellingham collides with Lionel Messi during a fractious first half

Die taktische Änderung lud Argentinien ein, die Kontrolle zu übernehmen, und versetzte England in die Defensive. Tuchels Risiko schlug fehl, als Argentinien die Schlussphasen des Spiels dominierte. Der Ausgleich war unvermeidlich, und als er in der 86. Minute fiel, intensivierte sich Englands Herzschmerz. Sie waren so nah am Sieg.

Enzo Fernández fand das Netz mit einem kraftvollen Schuss, nachdem Argentinien einen kurzen Eckball orchestrierte, und ließ England taumeln, bevor sie sich für die Verlängerung erholen konnten. Kurz zuvor hatten sie einen Schreckmoment, als der flache Schuss von Alexis Mac Allister den Pfosten traf. Doch es war Messi, der das Spiel wieder entfachte, indem er eine präzise Flanke schlug, die Lautaro Martínez per Kopf ins Tor beförderte und Englands Schicksal besiegelte.

Für Tuchel und sein Squad war das Turnier von einem beunruhigenden Paradoxon geprägt; ihre Ergebnisse übertrafen oft ihre Leistungen. Gegen Argentinien versäumten sie es, entscheidende Chancen zu nutzen, insbesondere in Bezug auf Kreativität, und als defensive Stärke entscheidend war, fehlte es daran.

Argentinien sicherte sich ihren Platz im Finale gegen Spanien am Sonntag, während England erneut mit vertrauter Kritik konfrontiert wurde.

Der historische Kontext des Spiels warf einen langen Schatten. Die Begeisterung der argentinischen Fans hallte in vergangenen Begegnungen wider, während Gesänge, die sich auf Las Malvinas bezogen, die Atmosphäre anheizten und an frühere Begegnungen in Turnieren wie Mexiko ’86, Frankreich ’98 und Japan & Südkorea 2002 erinnerten.

Nervöse Energie durchdrang die erste Halbzeit, was treffend durch die erwarteten Torstatistiken illustriert wurde: Englands Wert stand bei 0,05, während Argentiniens nur 0,03 betrug. Die erste echte Chance ließ bis zur 33. Minute auf sich warten, als John Stones einen Kopfball von einem Freistoß von Declan Rice weit neben das Tor setzte, gefolgt von einem hohen Schuss von Fernández in der 38. Minute.

Enzo Fernández celebrates after his equaliser for Argentina

Die Gemüter kochten über und die Tackles intensivierten sich, während die erste Halbzeit fortschritt. Ein entscheidender Moment trat ein, als Messi in der 37. Minute geschickt an Djed Spence vorbeimanövrierte und Herausforderungen von Harry Kane und Gordon auswich, nur um von einem Körpercheck von Elliot Anderson gestoppt zu werden, der prompt verwarnt wurde. Dies war nur eines von vielen taktischen Fouls.

England glaubte, die erste Halbzeit für sich entschieden zu haben, und wartete geduldig auf ihre Gelegenheit, die in der 55. Minute nach einem entscheidenden Save von Jordan Pickford gegen Julián Álvarez kam.

Eine von Tuchels wichtigsten Strategien war es, Morgan Rogers im rechten Mittelfeld einzusetzen, um mehr physische Präsenz zu schaffen. Trotz seiner kreativen Fähigkeiten spielte Rogers eine zentrale Rolle beim Durchbruch. Nachdem Kanes gefährlicher Pass teilweise von Nico Tagliafico geklärt wurde, fand Rice Rogers, dessen exquisite Flanke Gordon für einen gefassten Abschluss vorbereitete, der England träumen ließ.

Lautaro Martínez climbs high to nod home Argentina’s late winner

In diesem Moment durchströmte das Vertrauen England, insbesondere Spence, der Entschlossenheit und Mut zeigte. Er tackelte vehement und zeigte seine Bereitschaft, sich seinen Gegnern zu stellen. Doch während Argentinien versuchte, auf Gordons Tor zu reagieren, führte Spence einen entscheidenden Rutsch-Tackle gegen Giuliano Simeone aus und feierte es, als wäre es ein Tor.

Pickfords beeindruckender Save gegen einen Kopfball von Leandro Paredes aus kurzer Distanz hielt England hoffnungsvoll, bevor sich der Momentum verschob. Als England mit ihrer Fünferkette defensiv stand, stürmte Argentinien nach vorne. Mac Allister verfehlte knapp das Tor mit einem Kopfball, der den Pfosten traf, während Fernández einen weiteren Save von Pickford erzwang. Letztendlich zahlte sich Argentiniens unermüdliches Streben aus. England kehrte nach Hause zurück, während der Fußball unerreichbar blieb.

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